Temporärer Stabanker mit vollständig ausbaubarem Stahlzugglied gemäß DIN 4125 und EN 1537

Temporärer Stabanker mit vollständig ausbaubarem Stahlzugglied gemäß DIN 4125 und EN 1537

Ankereinbau:

  • Einbau in verrohrte oder unverrohrte Bohrung
  • Druckrohrdurchmesser muss bei Wahl des Bohrgestänges berücksichtigt werden
  • Begrenzung des Verpressdrucks auf 10 bar bei Ankern Ø 26.5 mm bis Ø 40 mm
  • Druckloses Verfüllen des Bohrloches bei Ankern Ø 47 mm
  • Möglichkeit zur Durchführung eines Herausdrehversuches wenige Stunden nach dem Verpressen. Dadurch ist später eine nahezu 100%ige Ausbaubarkeit gewährleistet, da die Anker, die beim Herausdrehversuch nicht schraubbar sind, wieder überbohrt werden können
  • Abnahmeprüfung gemäß DIN 4125 oder EN 1537
  • Anspannen auf Festlegelast
  • Berücksichtigung eines ausreichend langen Stahlüberstandes zum Entspannen vor dem Rückbau

Ankerausbau:

  • Entspannen des Ankers
  • Abnehmen der Ankerkopfkonstruktion
  • Einfaches Herausdrehen des Gewindestabes aus der Ankerfußbüchse
  • Herausziehen des kompletten hochfesten Zuggliedes aus dem Bohrloch

Situation nach dem Ausbau:

  • Nach dem Rückbau des hochfesten Zuggliedes verbleiben lediglich die Kunststoffverrohrung sowie die kurzen, spröden und mit Sollbruchstellen versehenen Druckrohrsegmente im Boden, die für die nachfolgenden Arbeiten (z.B. Aushubarbeiten oder Tunnelbohrmaschinen) keinerlei Behinderung darstellen

Planung und Bemessung:

  • Verankerungslänge gemäß erdstatischem Nachweis
  • Typische Druckrohrlänge: 1,4 bis 2,4 m
  • Plattenverankerung gemäß Zulassungsnummer Z-20.1-17
  • Auflagerung auf Stahl gemäß statischem Nachweis